Sicherheit und Hygiene für Gottesdienste und Kasualien

Auszug aus dem Sicherheits- und Hygienekonzept der Kirchengemeinden Steinbühl und Lichtenhof für Gottesdienste und Gemeindeleben während der Corona-Pandemie gemäß Update 52 vom 26.11.2021 der ELKB nach 15. BayIfSMV vom 23.11.2021 Abschnitt " 1. Gottesdienste und Kasualien "

1.1 Gottesdienste in Kirchen

Möglichkeit 1: Mit Abstand (1,5m), ohne Maske am Platz

Die Anzahl der gekennzeichneten Plätze, mit denen der Mindestabstand von 1,5 m zwischen Personen verschiedener Hausstände eingehalten wird, ergibt eine Höchstzahl der Teilnehmenden (einschließlich geimpfter und genesener Personen). Beim Hinein- und Hinausgehen muss die Maske getragen werden, am Sitzplatz nicht; beim Singen soll die FFP2-Maske getragen werden.
Im Kirchenraum der Christuskirche sind 43 Plätze besetzbar. Diese sind durch ein „Schön, dass Sie da sind!“ an der Lehne gekennzeichnet.
Im Kirchenraum der Gustav-Adolf-Gedächtniskirche sind 120 Plätze besetzbar. Diese sind durch rote Punkte gekennzeichnet.

Möglichkeit 2: 3G-Regel mit Maske bei geringerem Abstand

Eine Personenobergrenze entfällt, wenn sichergestellt ist, dass ausschließlich geimpfte, genesene oder getestete Personen teilnehmen.
Für Gottesdienste in der Gustav-Adolf-Gedächtniskirche gilt dennoch eine Obergrenze von 150 Personen.
Dabei wird auf die Abstände zwischen Personen unterschiedlicher Hausstände geachtet.
Während des Gottesdienstes wird eine FFP2-Maske getragen, wenn der Mindestabstand am Platz nicht eingehalten werden kann. Beim Singen soll FFP2-Maske getragen werden.
Getesteten Personen stehen gleich: Kinder bis zum sechsten Geburtstag, noch nicht eingeschulte Kinder und Schülerinnen und Schüler, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen.
Zur 3G-Kontrolle gehört eine Identitätskontrolle (Personalausweis bzw. vergleichbares amtliches Dokument).

Für die sonntäglichen Gottesdienste und Gottesdienste mit geringer Teilnehmerzahl gilt Möglichkeit 1.

Für Gottesdienste, bei denen viele Gäste zu erwarten sind, gilt Möglichkeit 2, also die 3G-Regel. 


Die Kirchengemeinde hält keine Selbsttests vor. Für das jeweilige Gebäude minimiert das Schutz-und Hygienekonzept die Infektionsgefahren.

Liturgisches Singen / Sprechen und das Predigen sind ohne Maske mit Mindestabstand 2m möglich; wo lautes Sprechen ohne Mikrofon nötig ist, weiterhin 4m. Dies gilt auch für Mitwirkende an der Liturgie.

1.2 Gottesdiensten im Freien

Bei Gottesdiensten im Freien bestehen grundsätzlich keine Beschränkungen. Auch im Freien sind alle angehalten, den Mindestabstand von 1,5m einzuhalten. Ist dies nicht möglich, so wird empfohlen, eine (medizinische) Gesichtsmaske zu tragen.

1.3 Weitere Hygienemaßnahmen

Desinfektionsmittel und Mund-Nasen-Bedeckung für Liturgen sind bereitzuhalten; auch am Eingang ist ein Handdesinfektionsmittelspender sichtbar aufzustellen.

Handmikrofone sind nur von einer Person zu benutzen und vor einer weiteren Benutzung gründlich zu reinigen.

Beim Ein- und Austreten wird auf die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske hingewiesen.
Desinfektionsmittel steht im Vorraum des Gottesdienstraumes bereit. Darauf wird hingewiesen.
Die festen Sitzplätze mit einem Mindestabstand von 1,5m sind ausgewiesen.

1.4 Abendmahl

Das Abendmahl wird als „Abendmahl in der Tüte“ am Platz gefeiert. Sollte diese Form der Abendmahlsfeier per Kirchenvorstandsbeschluss aufgehoben werden, gilt:
Das Abendmahl wird als Wandelkommunion mit Mindestabstand 1,5m ausgeteilt, alternativ in gut organisierten Halbkreisen. Der Friedensgruß mit Körperkontakt entfällt.
Hostien und Kelch sind auf dem Altar in geeigneter Weise abgedeckt.
Unmittelbar vor Austeilung des Abendmahls an die Gottesdienstteilnehmer sind die FFP2-Masken anzulegen und die Hände der Austeiler gründlich zu desinfizieren.
Beim Empfang des Abendmahls sind beim Anstehen hintereinander und beim Zurückgehen in die Bank die Abstandsregeln einzuhalten.
Die Hostien werden ohne Berührung der empfangenden Person gereicht.
Beim Abendmahl können die Hostien durch die Austeilenden in den Wein getaucht werden (Intinctio); es wird darauf geachtet, dass die Finger den Wein nicht berühren. Intinctio durch die Teilnehmenden ist nicht möglich. Berührt der Austeiler während der Austeilung sein Gesicht, seinen Mundschutz oder den Kommunikanten, sind die Hände erneut zu desinfizieren.

1.5 Musik im Gottesdienst

Vokalchöre dürfen singen (Abstand 1,5 m). Instrumentalensembles wie auch Posaunenchöre dürfen spielen.
Dabei muss ein Abstand zueinander und in alle Richtungen von 1,5 m eingehalten werden. Eine Ausnahme ist möglich, wenn der Abstand zueinander die künstlerische Darbietung beeinträchtigt.

1.6 Kollekten

Kollekten werden nur am Ausgang eingelegt, der Klingelbeutel entfällt. Die Kollekte wird im Vorraum an zwei Tischen stationär gesammelt. Die Differenzierung zwischen Klingelbeutel und Kollekte entfällt, damit kein Stau entsteht. Der Gesamtbetrag wird hälftig aufgeteilt.

1.7 „Kirchenkaffee“

Für den „Kirchenkaffee“ im Anschluss an den Gottesdienst gelten die Regeln des Gottesdienstes. Eine einfache Bewirtung mit Bedienung und Abstand ist möglich.

1.8 Kindergottesdienste und Gottesdienste mit Kindern und ihren Familien

Kinder- und Familiengottesdienste können entsprechend den Regelungen für Gottesdienste gefeiert werden. Genauere Regelungen enthält das Konzept „Kirche mit Kindern“.

1.9 Schulgottesdienste und Gottesdienste mit Kitas und Horten

Gottesdienste in Räumen von Schulen, Kitas und Horten folgen dem Hygienekonzept der Einrichtung, in deren Räumen der Gottesdienst gefeiert wird.
Gottesdienste in kirchlichen Räumen folgen ebenfalls dem Hygienekonzept der Einrichtung, mit der der Gottesdienst gefeiert wird. Ausnahmen davon können für den Einzelfall beschlossen werden.

1.10 Aussegnungen und Bestattungen

Für Aussegnungen gilt die Regelung für private Zusammenkünfte zuhause: keine Personenobergrenze, keine Maskenpflicht, aber Halten der Abstände.
Für Bestattungen gelten die Regelungen für Gottesdienste.

1.11 Begleitung Sterbender, Besuche in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen

Beim Besuch in Krankenhaus, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, ambulanten und betreuten Wohngemeinschaften gilt in Landkreisen oder kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz von 35 oder mehr die 3G-Regel. Beim Besuch von vollstationären Einrichtungen der Pflege, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen und Altenheimen und Seniorenresidenzen gilt die 3G-Regel unabhängig von der Inzidenz. Die Krankenhausampel ist zu berücksichtigen.